Norwegen

Fjord- und Nordnorwegen

Im Dezember 2014 hieß es auf ins Wikingerland Norwegen.

Mit einem Flug von Frankfurt via Oslo nach Tromsö startete die Tour.
Bei einem Flug via Oslo muss man beachten, dass man hier einmal komplett auschecken muss (mit Gepäckabholung) und wieder erneut einchecken, da man das Gepäck selbst durch den Zoll bringen muss.

Auf Grund des regnerischen Wetters war das Nordlicht leider nicht zu sehen.
Hierzu wird nämlich eine klare Nacht benötigt, um überhaupt eine Chance darauf zu haben.

Am nächsten Morgen ging es auf Walsafari.
Der Start in der Dunkelheit um 09:30 war für uns alle doch sehr ungewöhnlich. In der Region um Tromsö wird es im Dezember für max ca. 3 Stunden hell (11 – 14 Uhr).
Wir hatten Glück und konnten fast eine komplette Stunde eine Walgruppe in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und einfach nur staunen über die großen Meeresbewohner.

Walsafari

Mit einer Sondermaschine reisten wir von Tromsö nach Bergen, um nun Fjordnorwegen kennen zu lernen.
Bergen selbst ist eine ehemalige Hansestadt mit einer langen Tradition und Geschichte und ist heute eine internationale Stadt, welchen den Charme und Atmosphäre einer Kleinstadt immer bewahrt hat.

Zuerst ging es in das Wohnhaus des berühmten norwegischen Komponisten Edvard Grieg, welcher von 1885 bis zu seinem Tode 1907 in diesem Haus lebte. Für die damaligen Verhältnisse war das Haus eine Villa mit einer schönen Lage am Ufer des Nordasvannet Sees.
Bergen ist mit ca. 260 Tagen im Jahr die regenreichste Großstadt Europas, was wir auch selbst schnell bemerkten.  Somit erfolgte nur eine Bustour durch die Stadt an diesem Tag.
Abends ging es mit den "Floibanen" auf den Gipfel des Berges Floyen, von wo man einen einzigartigen Blick über die Stadt, den Hafen und die umliegenden Berge hat.
Am nächsten Abend lernten wir das Viertel „Bryggen“ kennen, welches früher das lebendige Herz der Stadt war, da hier die Kaufmänner und Hanse wohnten. Heute zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bryggen

Das Abendessen hatten wir Bryggen in einem typischen Restaurant, welches früher auch zum Kochen und Aufwärmen diente, da in den restlichen Gebäuden kein offenes Feuer gemacht werden durfte. Am nächsten Morgen hatten wir noch die Gelegenheit in das hanseatische Museum zu schauen, wo wir selbst fest stellten unter welchen harten Bedingungen die Kaufmänner und Hanse damals lebten und arbeiteten.

Und nun hieß es auch schon Abschied nehmen von dem wunderschönen Bergen.
Von Bergen nach Stavanger erlebten wir die Fjord Line (Kreuzfahrt- Fähre) persönlich und hatten die Chance die Annehmlichkeiten der Fähre kennen zu lernen.
Diese verbindet Norwegen und Dänemark. Somit ist eine Reise nach Norwegen mit dem eigenen Auto auch kein Problem. Die Fjord Line ist eine sehr moderne Fähre. Man fühlt sich wie auf einem Kreuzfahrtschiff, was sehr angenehm ist.

Angekommen in Stavanger, welches die viertgrößte Stadt Norwegens ist, ging es für uns am nächsten Tag zuerst zu Fuß durch die Stadt, um das bezaubernde Städtchen kennen zu lernen.

Nachmittags dann das Highlight: eine Fahrt in den Lysefjord, welcher eine Länge von 42km hat. Die beeindruckende Landschaft mit den verschiedenen Felsformationen links und rechts von uns zog vorbei und wir genossen diese einmalige Natur.

Lysefjord

Und schon stand am nächsten Morgen wieder via Oslo der Rückflug auf dem Plan.
Norwegen verabschiedete sich von uns, wie es uns begrüßt hatte: mit Regen.

Norwegen ist auf jeden Fall eine Reise wert, ob Fjord- oder Nordnorwegen, egal zu welcher Jahreszeit. Dieses Land hat immer atemberaubende Naturschauspiele, die man einmal gesehen haben sollte.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Ein Bericht von Stephanie Keßler

Kontakt: E-Mail

 

Preikestolen von unten im Lysefjord

Preikestolen im Lysefjord

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